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Dienstag, 2. August 2016

zurück in der Schweiz

Wir sind wieder da - gelandet nach einem wunderschönen Flug über das schöne Costa Rica... und viele andere schöne Teile der Welt!


Wir haben den Vulkan Poas gesehen, wie ihn kaum jemand zu Gesicht bekommt...! Er war mal ganz ohne Wolken!!!


... gewaltig!!



über Kuba...



Abendstimmung über den Wolken...



die schweizer Berge...


Landeanflug über der Schweiz...




a casa...


Was wir vermissen werden:

Matía: Am meisten vermisse ich die Sprache! Auch die Menschen, die Landschaft, die Schlangen und auch noch viele andere Tiere. Das Meer - ALLES!

Noémi: Ich vermisse vor allem das Spanisch - die leckeren Früchte, die es hier nicht gibt - die Leute, die so nett waren zu uns. Wenn wir nochmals eine Reise machen, dann gehe ich nochmal szu meinen lieben Freunden.

Nicola: Die frischen, leckeren Früchte, die Batidas, der Regenwald, die Leute, die wir kennengelernt haben, das Spanisch, die wunderschönen Tiere.

Luca: ALLES! ... ausser die Ameisen die beissen!

Adrian: Die freie Zeit, die Sprache, die Wärme, die Früchte, die Zeit mit der Familie...

Rachel: ALLES! Die schöne, manchmal auch etwas zu feuchte Wärme... die frischen, leckeren Früchte und Drinks, die daraus gemacht werden..., die Tiere, welche einfach überall anzutreffen sind, so nahe in der Natur zu sein - Tukane, Papageien, Faultiere, Fröschlein - alles so farbig... das viele viele Grün und die wunderschönen Pflanzen und Blumen... die herzlichen Menschen und ihre wunderschöne Sprache...


Worauf wir uns freuen:

Matía: Freunde, mein Bett, mein Zimmer, Musik

Noémi: Das Bett, meine Freunde, das Haus, alles, was ich hier wieder habe

Nicola: Fussball, Freunde, Musik, Bett und Zimmer

Luca: mein Zimmer, Fussball, Musik, Spielsachen, Bolligen

Adrian: die Ruhe (weniger Lärm), bessere Stadtluft, Velo, Freunde, Garten, das Essen

Rachel: Das Bett und die Duschbrause, die lieben Freunde



MERCI, SEID IHR MIT UNS GEREIST!

Montag, 18. Juli 2016

Wir sind momentan im la Quinta!

Klo-Geschichten

Daran haben wir uns in den letzten Wochen gewöhnt...



...kein Toilettenpapier ins Klo zu werfen. Die Leitungen sind schlicht zu dünn und eine Verstopfung vorprogrammiert.

Wenn wir zurück und bei euch auf Besuch sind, dann bitten wir um Verständnis, dass ihr umgehend den Abfalleimer der Toilette leeren müsst. Wir garantieren dafür, dass ihr keinen Rohrreinigungs-service in Anspruch nehmen müsst!

Sonntag, 10. Juli 2016

1 Tag, 4 Geschichten. . . oder 4 Grenzerfahrungen

Grenzübergänge sind in Schwellenländern gewöhnungsbedürftig. Da Rachel und ich bereits auf der letzten Reise, durch Südamerika, davon berichteten und nicht ganz unvoreingenommen sind, haben wir für diesen Beitrag unseren Kindern das Mikrophon hingestreckt. Genaugenommen hat jedes für sich alleine einen Text verfasst und diesen dann dem Familienpublikum vorgetragen. So haben wir vier wunderbare Lesungen erlebt... und dabei gemerkt, dass die Kinder das Erlebnis mindestens so ruhig wie die Eltern bewältigt haben.

Sonntag, 26. Juni 2016

Caminos y carreteras (Wege und Strassen)

Auf unserer Reise zu den Guamí-Indígenas steigen wir zuerst in ein Taxi mit fünf Plätzen. Etwas enger rutschen, no hay problema. Am Steg der "muelle" (Schiffssteg) lassen wir uns von Hand ein Ticket ausfüllen, bevor es auf der "lancha" (Boot) mit zwei starken Aussenbootmotoren übers ruhige Meer zur Halbinsel Osa geht.


Hier erwartet uns das Offroad-Taxi mit gepoltersten Holzbänken. Drittklasse aber mit super Air Conditioning! Nach den ersten Kilometern holpriger und löchriger Schotterstrasse biegen wir auf eine einwandfreie Carretera ein. Auf dieser Strecke lüften wir unsere Köpfe und sehen so vieles, was bei uns undenkbar ist: helmlose Motorradfahrer, die noch mit dem Handy telefonieren oder die Lottoscheine kontrollieren und dann in die Umwelt flattern lassen; Kinder auf der Querstange des Fahrrads, nicht immer bfu-konforme Überholmanöver, ein stockbetrunkener Motorradfahrer, wo wir nur drauf warten, dass er im Strassengraben landet...



 Ist die Holzbrücke defekt, geht's durchs Bachbett. Bei starkem Regen ist kein Durchkommen.


Nach ersten steilen Aufstiegen durch den Wald, jetzt sind wir wieder auf Schotterpiste, warten die Indígenas mit den Pferden auf uns, um die letzten Kilomter auf nunmehr lehmiger Piste zu bewältigen. Leider ist der Hengst angetan von Frau Pferd, was das Seine beiträgt zu einem unruhigen Ritt.



Auf der Rückreise bewältigen wir dann dieselbe Strecke nur noch mit dem Taxi. Diese steilen Lehmpisten runterzufahren bedeutet für alle Nervenkitzel oder Europapark-Ersatz. Die Ketten werden dabei mal anders als für uns gewöhnt eingesetzt.



Die Strecke zu diesem Indianerreservat gibt es erst seit wenigen Jahren. Vorher war dieser Ort nur zu Fuss oder per Pferd zu erreichen. Vor kurzem hat der politisch Verantwortliche, der Alcalde, die Strasse etwas ausschneiden lassen und in Aussicht gestellt, sie bis zum Dorf mit Kies zu versehen. So kurz vor den Wahlen sind solche Aktionen wichtig und werden mit Wählerstimmen honoriert.


Sonntag, 19. Juni 2016

Tamandu-Lodge...in the Jungle!

Die nächsten Tage sind wir "in the jungle, the mighty jungle..." wie es in einem bekannten Lied heisst. Abgeschnitten von Internet und W-Lan werden wir prüfen, ob es ein Leben ohne Computer gibt...

Donnerstag, 16. Juni 2016

Glänzende Augen

Gibt es nicht glänzende Augen beim Anblick von schönen Bildern wie springenden Delfinen, einem süssen Faultier oder einem Äffchen?

Andere Bewohner Costa Ricas verdrängt Señores Touristas gerne, um sie dann doch anzutreffen! Die kinderhandgrosse Spinne über dem Bett brauchte dann einen besonderen Einsatz und nicht alle schliefen danach sorglos ein. Die pieksenden Insekten, oft kaum sichtbar, doch verrichten sie ihre Arbeit unermüdlich und nachhaltig. In der Dusche krabbelt da plötzlich ein kleiner Krebs. Seit wir die Bewohner der grossen Löcher im Garten entdeckt haben, wissen wir nun auch wem diese Behausungen gehören: Wunderschönfarbigen rotblauen Krebsen. Diese haben zwar mehr Angst vor uns, sind aber eben doch gewöhnungsbedürftig.

Das Nachtessen musste wegen eines Überfallkommandos der fliegenden Ameisen unterbrochen werden. Wir evakuiererten das Bambussofa aus der Wohnung und den Hort der fliegenden Ameisen. Doch unsere Giftsprayverteidung liess die kleinen Hausbewohner erst recht in Erscheinung treten. Nachdem geputzt und aufgeräumt war, wähnten wir uns in Sicherheit. Beim anschliessenden Meier-Spiel juckte plötzlich Matía wie von der Tarantel gestochen auf und schrie aus Leibeskräften. Ein Skorpion, eine Schlange, eine akute Heimwehattacke? Eine Ameise machte sich an seiner kleinen Zehe ans Werk, was sich wie ein Nagel anfühlte, der durch den Fuss getrieben wird.

Nun hatten fast alle Mitglieder der Familia Huber doch noch glänzende Augen, obwohl diesmal nicht aus purer Gerührtheit über die wunderschöne Schöpfung.



Mittwoch, 15. Juni 2016

Lebenszeichen...

... nachdem wir nun erstmals eine gute Internetverbindung haben.

Nach guten Flügen und spannendem Start auf der Finca Sonador sind wir voll ins Leben, in die Hitze, in den Regen... Costa Ricas eingetaucht. Bereits haben wir liebe Ticos (Costariceños) kennengelernt und erste Eindrücke gesammelt. Den Kolibri im Garten zu beobachten, wie er mit seinen tausenden von Flügelschlägen nervös von Blüte zu Blüte fliegt,  ist schlicht wunderbar!



Spanischunterricht auf der Finca Sonador: Farben, Wochentage, Nummern, Tiere, Früchte, Grundwortschatz für die ersten Sprachversuche!